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Kamishibai
Kamishibai
Das Kamishibai ist ein „Kino ohne Strom“. In einen kastenförmigen Holzrahmen mit Türen werden Bildkarten eingesteckt. Wenn die Türen sich geheimnisvoll öffnen und dann eine Bildkarte nach der anderen erscheint, entfaltet sich die Geschichte. In diesem kleinen Rahmen werden Erzählungen lebendig.
Seinen Ursprung hat diese Erzähl-Methode in Japan, wo die Vorläufer des Kamishibai (wörtlich „Papiertheater“) bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
Seit mehr als 10 Jahren hat sich das Kamishibai als Erzähltheater auch hierzulande etabliert und ist aus der pädagogischen, sozialen und künstlerischen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Eingesetzt wird es dabei vor allem zur Sprachförderung und zum Erzählenüben in Kinderkrippen, in Kitas, Grundschulen und Horten, Bibliotheken, in der Kinderkirche sowie in der Seniorenarbeit.
Im Medienzentrum befindet sich eine Auswahl von über 400 verschiedenenen Kamishibai Geschichten.


